Unverzichtbarer Widerstand

15. Janaur 2017, Frankfurter Flughafen, Terminal 1

Zweihundertdreiunddreißigste Montagsdemo

von Monika Wolf, Nauheim

Allen heute Anwesenden Freunde und Mitstreitern wünsche ich ein gesundes NEUES JAHR für sich und ihre Familien.

Unser unverzichtbarer Widerstand
Warum ist unser Protest so unverzichtbar und warum wir ihn daher fortsetzen müssen.

Die zwischen der Hessischen Landesregierung, Fraport und einigen Airlines wie z.b. LHS und Condor vereinbarten Lärmobergrenzen sind das Papier nicht wert, auf dem sie stehen. Ausgehandelt wurde eine freiwillige Vereinbarung zwischen den Beteiligten. Die Betonung liegt hier auf freiwillig . Im Mediationsverfahren wurde aber unter dem Punkt- Anti-Lärm-Pakt vereinbart, daß es ein verbindliches Programm zur Lärmminderung und Lärmvermeidung geben muss. Das war eine der Forderungen, wie auch ein Nachtflugverbot , mit dem es überhaupt zur Zustimmung des weiteren Ausbaus kam.

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Waldbesetzer unterstützen!

Zweihundertdreiunddreißigste Montagsdemo: Waldbesetzer unterstützen!

von Petra Schmidt, Mörfelden-Walldorf

Noch mal danke an die WaldbesetzerInnen, von denen heute einige an der Montagsdemo teilnehmen und die uns in unserem Protest unterstützen.

Die Situation im Moment ist so, dass es bereits erste Markierungsarbeietn im wald gibt, für die vorbereitenden Untersuchungen.

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LÄRMMINDERNDE MASSNAHMEN SEIT 2014 BILANZ, Stand: 11/2017 Kritische Anmerkungen von Dirk Treber vom 30.11.2017

Hier wird der Versuch unternommen, die „Erfolgsbilanz“ des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Energie und Landesentwicklung (HMWVEL) zur Lärmminderung am Flughafen Frankfurt einer kritischen Überprüfung zu unterziehen. Nach dem Ende der Legislaturperiode 2018 wird dieser Text überarbeitet und aktualisiert werden.

 

EINRICHTUNG  EINER NEUEN STABSSTELLE FÜR FLUGLÄRMSCHUTZ

Innerhalb der Ende 2014 neu geschaffenen Stabsstelle werden verstärkt innovative Strategien und Konzepte im Bereich des Fluglärmschutzes entwickelt und Einzelmaßnahmen und Instrumente im Bereich des Fluglärmschutzes analysiert und bewertet. Dazu zählt auch die systematische Überprüfung des derzeitigen Flugbetriebs (Lärmmonitorings) auf Lärmminderungsmöglichkeiten. In der Stabsstelle werden alle Aktivitäten und Zuständigkeiten im Bereich Fluglärmschutz einschließlich der Fluglärmschutzbeauftragten für den Flughafen Frankfurt gebündelt.

DT: Bisher hat es in keinem Hessischen Verkehrsministerium eine Stabsstelle zur Fluglärmbekämpfung gegeben.

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Broschüre: Grünes Fliegen – gibt es das?

Fliegen ist der schnellste Weg, die Erde aufzuheizen. Doch der Flugverkehr wächst rasant, hunderte von Flughäfen befinden sich derzeit in Planung – trotz vielfältiger lokaler Widerstände und trotz der Notwendigkeit, eine Klimakrise zu verhindern.

Die Flugindustrie kündigt an, zukünftig nachhaltig zu werden. Die Broschüre von FT Watch (November 2017) untersucht die verschiedenen grünen Strategien. Halten sie, was sie versprechen? Ist „CO2-neutrales Wachstum“ realistisch? Oder muss der Luftfahrt ein Limit gesetzt werden?

Die Broschüre richtet sich vor allem an interessierte Menschen und Gruppen, die die aktuellen Greenwashing-Praktiken der Luftfahrt verstehen und sich auf die eine oder andere Art für effektive Antworten auf die Klimakrise einsetzen wollen. Insofern werden auch zivilgesellschaftliche Antworten und Strategien vorgestellt.

> Download Broschüre (deutsch, englisch)

> Download Kurzzusammenfassung (deutsch, englisch)

> Download Grafiken farbig (deutsch, englisch)

Kontakt

Postanschrift

Finance & Trade Watch
Verein für Bildung, Umwelt und Menschenrechte
c/o GLOBAL 2000 Umweltschutzorganisation
Neustiftgasse 36, 1070 Wien, ÖsterreichTelefon: +43-(0)1-812 57 30-56
Fax: +43-(0)1-8125728

 

 

 

 

 

 

Lärmobergrenze: Fluglärm wird begrenzt, aber nicht reduziert!

von Dirk Treber

 

Rund um den Flughafen Frankfurt am Main gibt es seit Anfang November 2017 eine Lärmobergrenze (LOG) zum Schutz der Flughafenanwohner vor Fluglärm. Für hunderttausende Anwohner im Rhein-Main- Gebiet heißt das: Die Lärmbelastung in der Region wird nicht immer weiter steigen. „Der Flughafen – und damit die größte Arbeitsstätte der Region – wird sich weiter entwickeln können. Voraussetzung für mehr Flüge ist aber: Die Lärmbelastung pro Flugbewegung muss geringer werden“, sagte Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) bei der Vorstellung der Lärmobergrenze in Wiesbaden. „Die Fluggesellschaften haben jetzt einen weiteren Anreiz, leiser zu fliegen. Denn wir begrenzen den Lärm, nicht die Flugbewegungen: Wer künftig mehr fliegen will, muss also leiser fliegen.“

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Die Städte Frankfurt und Mainz im Kampf gegen den Flughafenausbau und für mehr Lärmschutz

 

von Dirk Treber

Ende Juli gab es in Frankfurt einen in den Medien vielbeachten „Fluglärm-Tag“ und in Mainz Anfang August 2017 eine gut besuchte Informationsveranstaltung zur „Klage für ein Nachtflugverbot von 22 bis 6 Uhr“.

Es ist positiv zu bewerten, dass sich zwei große Städte im Rhein-Main-Gebiet um die Belastungen ihrer Bevölkerung durch Fluglärm annehmen und doch zeichnet beide Veranstaltungen eine gewisse Ratlosigkeit aus, wie es jetzt mit dem Kampf für mehr Schutz vor Fluglärm oder noch weiter gefasst, für mehr Lebensqualität im Rhein-Main-Gebiet weitergehen soll.

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Fünf Jahre Kampf gegen die Landebahn – eine persönliche Bilanz

Fünf Jahre Kampf gegen die neue Landebahn – eine persönliche Bilanz
von Hans Schinke

Seit über fünf Jahren ziehen die sogenannten „Wutbürger“ jeden Montag durchs Terminal 1 und protestieren gegen den Ausbau des Frankfurter Flughafens. Hans Schinke ist einer von ihnen. Er lebt mit seiner Familie in Offenbach-Bürgel in der Frankenstrasse, nur wenige hundert Meter vom Lärm der anfliegenden Maschinen entfernt. Jetzt, nach weiteren vier Jahren, zieht er erneut Bilanz. Weiterlesen

Flughafenpolitik der Hessischen Landesregierung – Brief an MP Volker Bouffier

Dipl.-Soz. Hans Schinke Offenbach, den 06.04.2017

Hessische Staatskanzlei
Herrn Ministerpräsidenten
Volker Bouffier

Flughafenpolitik der Hessischen Landesregierung

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident,

als am Gemeinwohl meines Heimatlandes interessierter Bürger wende ich mich heute an Sie aus Sorge um die weitere Entwicklung des Flughafens Frankfurt und des Kassel Airports, früher Flughafen Kassel-Calden. Sie sind nicht nur Ministerpräsident des Landes Hessen, sondern stehen darüber hinaus mit 31,36 % auch in der Verantwortung für den größten Anteilseigner der Fraport AG. Weiterlesen